Unsere Vereinschronik

Oktober 1906

Bei der landwirtschaftlichen Gauversammlung im Oktober in Maria Elend wird von Stationsvorstand Franz Jaklitsch der Wunsch deponiert, eine "Sektion der Bienenzüchter" doch endlich zu gründen.

 

12. März 1907

Die Proponenten Franz Jaklitsch, Stationsvorstand in Maria Elend und Johann Klemenjak, Realitätenbesitzer in Maria Elend beschließen die Gründung eines Zweigvereins mit dem Titel BZV Maria Elend.

 

15. März 1907

Der Gründungsantrag wird durch den Österreichischen Zentralverband für Bienenzucht in Wien bestätigt und an die Kärntner Landesregierung weitergeleitet.

 

26. März 1907

Die Kärntner Landesregierung genehmig den Antrag am 26. März 1907 und leitet die Genehmigung und Eintragung in den Vereinskataster ein. Der Zweigverein gilt daher mit 26. März 1907 als gegründet.

 

21. April 1907 – 10:00 Uhr
Die erste konstituierende Versammlung wird im Gasthaus Oberwirt (Obiltschnig) abgehalten. Mitglieder und Interessierte sind eingeladen. Im selben Jahr wird der Verein im Jahresbericht des Zentralvereins in Wien als neu gegründet bestätigt.

 

31. Mai 1908

Es findet eine Wanderlehrerversammlung unter Obmann Jaklitsch statt. Viele Imker von mehreren Vereinen sind dabei, wie z.B. Wanderlehrer Martinjak, der das Einlogieren von Schwärmen in Mobilbeuten erklärt und praktisch vorführt.

Besonders aktiv wirken Plautz und Martitsch mit, die im vorigen Jahr mustergültige Bienenstände errichteten.

Aus diesem Anlass spendet der Wiener Zentralverein dem Zweigverein Maria Elend 1 Bibliothek im Wert von 10,- bis 15,- Kronen.


14. Februar 1909 – 15:00 Uhr
Die erste Jahreshauptversammlung mit ordentlicher Tagesordnung und anschließendem gemütlichen Beisammensein und Gesang wird abgehalten.
 
25. Februar 1912
Der Bienenzuchtverein Maria Elend versendet 5 Bauernstöcke nach Saalfelden, Salzburg.
Heidekraut und Weide spenden zu diesem Zeitpunkt reiches Trachtangebot.
Im selben Jahr schreibt Franz Egger in der Zeitschrift „Bienenvater“ (Nr. 5/145) über den „Vereins-Kärnter-Bauernstock“ und gibt an, dass die Verkäufer vom Bienenzuchtverein Maria Elend ausnahmslos Stöcke mit 70 cm Länge, 35 cm Breite und 16,5 cm Höhe (innen 13,5 cm) verwenden.
 
6. Jänner 1913
Es wird im Gasthaus Neuwirt eine Jahreshauptversammlung mit ordentlicher Tagesordnung anberaumt. „Die Mitglieder werden im eigenen Interesse ersucht zu erscheinen“.
 
5. Oktober 1913 – 15:00 Uhr
Der Bienenzuchtverein Maria Elend organisiert eine Standschau bei Matthäus Inzko (vlg. Laksche) in St. Oswald. Treffpunkt ist die Bahnstation Maria Elend – anschließend gemeinsamer Abmarsch zum Veranstaltungsort nach St. Oswald.
 
1914 und 1915 erscheinen in der Zeitschrift „Bienenvater“ Anzeigen des Herrn K. Flaschberger, einem Großimker aus Maria Elend. Angeboten werden Bienenvolkverkäufe in originalen Bauernstöcken zu einem Preis von 12 Kronen.

 

1918

Generalversammlung des Reichsvereins in Wien. Bericht: Wegen Situation im südlichen Kärnten hat der Zweigverein Maria Elend zwangsweise seit Mitte 1917 seine Tätigkeiten einstellen müssen. Dies kommt keiner nachlässigen Handlungsweise nach und ist zu entschuldigen.

 

1921 spendet Andreas Robatsch aus Rosenbach 19 Kronen an den Reichsverein für den Bienenvater.
Im selben Jahr spendet auch Hugo Meyse aus Maria Elend 100 Kronen an den Reichsverein für den Neubau der Imkerschule.
Der Bienenzuchtverein Maria Elend nimmt nach einer Schaffungspause die Vereinsarbeit wieder auf.
 
1922 spenden Rudolf Jugl 500 Kronen und Erna Schießer 300 Kronen an den Reichsverein für den Bienenvater.
 
1923 spendet Josef Greisinger dem Reichsverein für den Bienenvater 33.000 Kronen.
 
1924 bietet Gend. Insp. Ploner in Rosenbach 12 Kilogramm reinen Wachs zum Verkauf an.
Im selben Jahr spendet der Bienenzuchtverein Maria Elend dem Landesverband Kärnten 20.000 Kronen zum Zwecke eines Schreibmaschinenkaufs.
Der damalige Obmann Johann Sabitzer privat und Josef Geisinger 20.000 Kronen für die Zeitschrift „Bienenvater“.
 
Am 2. Februar 1926 wird im Gasthaus Oberwirt, Maria Elend eine ordentliche Jahreshauptversammlung abgehalten. Anwesend sind der Wanderlehrer Lecher und ein Großteil der ortsansässigen Imker. Nach der Wahl des Vorstands hält Hr. Lecher einen Vortrag über Bienenkrankeiten, Imkerarbeiten im Frühjahr und andere Themen. Der Obmann Johann Sabitzer liefert einen Jahresrückblick und ersucht von einer Wiederwahl abzusehen, da er arbeitsmäßig überlastet ist. Der Kassier berichtet über die Vereinsgebarung – er wird von den Sitzungsteilnehmern entlastet.
 
1927 scheinen August Hartmann, Franz Jaklitsch und Josef Klemenjak, aus Vereinsfunktionäre auf. Der Verein tritt voll für die Auflage der "Kärntner Biene" ein.
 
Am 12. Februar 1928 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus Auer, Maria Elend statt. Anwesend ist der Wanderlehrer Klogger. Der Obmann August Hartmann wird wiedergewählt. Als Obmann Stellvertreter wird Anton Bulowitz, als Kassier und Kassier Stellvertreter wird Anton Paintner gewählt.
Wanderlehrer Klogger hält einen beachtenswerten Vortrag über „Wichtige und praktische Imkerfragen“.
 

Am 3. Februar 1929 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Isidor" mit Wanderlehrer Klogger statt. Als Obmann wird August Tschinkl  gewählt, als Obmann Stellvertreter Anton Bulowitz und als Kassier und Kassier Stellvertreter Anton Paintner bestätigt.

 

Am 26. Jänner 1930 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Berger" bei sehr gutem Besuch statt.

Der Verein betreut 480 Bienenvölker. Eine Zuwanderung gerade auf die Frühjahrserika und Haidnfelder ist nicht mehr zugelassen. Die vereinseigenen Geräte werden im Schulhaus verwahrt. Der bestehende Vereinsvorstand wird einstimmig wiedergewählt.

Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

Die Zuckermeldung für Frühjahrsfütterung muss sofort erfolgen 

An die Gemeinde wurde ein Ansuchen zum Zuwanderverbot gestellt

 

Am 18. Jänner 1931 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Berger" bei gutem Besuch statt. Obmann Tschinkl berichtet über das "Mißjahr 1930" mit großen Verlusten und geschwächten Völkern. 1930 war das verheerendste Mißjahr seit 30 Jahren, vor allem wegen des Totalausfalls der Haidnblüte. Mitgliederstand 23, davon 4 Neubeitritte und 2 Austritte durch Versetzung von Eisenbahnern. Der Kassabericht ist in bester Ordnung, die Entlastung des Kassiers erfolgt einstimmig. Der alte Vorstand wird einstimmig wiedergewählt. Folgende Beschlüsse wurden gefasst.

Bau eines Wanderstandes in den Karawanken 

Umfassende Weideverbesserung im Gemeindegebiet

90 Stöcke (Bauern- und Gotschuchner) werden über den Verein zum Verkauf angeboten.

 

Am 17. Jänner 1932 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung bei gutem Besuch statt.

Berichte:

Wegen der Mißjahre ist die Völkeranzahl um ein Drittel gesunken, aber die Imker hat der Mut nicht verlassen. Die Trachtverbesserung durch Anpflanzungen wirken sich bereits positiv aus. Der Obmann Tschinkl hält einen Vortrag über Trachtverbesserung und Wanderung. 

Wahlen:

Der alte Vorstand wird einstimmig wiedergewählt.

Beschlüsse:

Jährlich werden 1000 Setzlinge verschiedener Trachtbäume ausgesetzt. Das Einvernehmen der Gemeinde ist da. In diesem Jahr gibt es erste Versuche der Aussaat von Esparsette, auch entlang der Bahnstrecke.

 

Am 22. September 1946 registrierte Anton Paintner den Bienenzuchtverein Maria Elend bei der Bezirkshauptmannschaft Villach-Land.
 
Im September 1953 ist Bienenvater Hans Kramer, der seit 1929 Vereinsmitglied war, im Alter von 62 Jahren plötzlich verstorben. Zeit seines Lebens beschäftigte er sich neben seiner Arbeit als Holzfäller mit der Imkerei.
 
1955 findet eine ordentliche Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtvereins Maria Elend statt. Die Sitzung war sehr gut besucht – vor allem nahmen auch einige Jungimker daran teil.
Im Rahmen der Abstimmung wurde der Beschluss gefasst im Juli desselben Jahres eine Imkerschule zu besuchen. Die Versammlung verläuft in kameradschaftlichem Rahmen.

 

1957 stirbt Josef Seher aus Dragositschach. Er war langjähriger Obmannstellvertreter und ein außergewöhnlich besonnener Funktionär.
 

Am 15. Februar 1959 findet eine ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Jägerheim" statt. Es erscheinen alle Mitglieder. Die Funktionärsberichte werden erstattet und mit Beifall aufgenommen. Auf Wunsch der Mitglieder werden keine Neuwahlen vorgenommen. Die Versammlung verläuft in sehr kameradschaftlichem Klima.

 

Am 4. Oktober 1959 erfolgt der Abschied vom Obmann Fritz Widowitsch im Gasthaus "Jägerheim". Vertreten sind viele Vereine und auch die Feuerwehr. Widowitsch übersiedelt nach Villach.

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Vereinschronik ab 1959
Protokollhanduch des Bienenzuchtvereins Maria Elend im PDF-Format.
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Am 13.02.2011 wird die  Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtvereines Maria Elend im Gasthof Gabriel abgehalten. Bei der Neuwahl des Vorstandes wird der bisherige Obmann, Herr Olipitz Andreas, in dieser Funktion bestätigt. Ausführlich diskutiert und erörtert wird auch der bestehende Mangel an Jungimkern, zumal in den letzten Jahren die Zahl der Imker aber auch der Bienenvölker stark rückläufig ist. Vom Verein hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf mögliche Fahrtkostenzuschüsse für Imker, welche an Ausbildungskursen teilnehmen. Mehrere Kurse finden im bäuerlichen Bildungshaus auf Schloss Krastowitz sowie an der Landesimkerschule Pischeldorf statt. Der Vereinsvorstand dankt auch der Marktgemeinde St. Jakob i. Ros. für die alljährlichen finanziellen Unterstützungen für die Vereinsarbeit.
Ferner wird darauf verwiesen, dass sämtliche in der Gemeinde St. Jakob i. Ros. gehaltenen Bienenvölker entsprechend der Bestimmungen des Kärntner Bienenwirtschaftsgesetzes  bis spätestens 30. April jeden Jahres der Gemeinde bekanntzugeben sind. Entsprechende Formulare liegen beim Gemeindeamt auf.
 
Ebenfalls ist das Einbringen von Bienenvölkern in das Gemeindegebiet  meldepflichtig.
Der Verein lädt all jene, die am Einstieg in die Imkerei Interesse haben, recht herzlich zur Mitarbeit im Bienenzuchtverein Maria Elend ein.

Am 05.02.2017 findet eine ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthof Matschnig statt. Es erscheinen bis auf wenige Ausnahmen alle Mitglieder. Der Obmann Olipitz Andreas berichtet über das vergangene Imkerjahr, der Kassier Truppe Karl erstattet den Kassabericht. Der Kassier und Vorstand wird einstimmig entlastet. Der Obmann erklärt die gesetzlichen Bestandteile des festgelegten Mitgliedsbetrags.

Beschlüsse:

Es wird einstimmig beschlossen, dass der Mitgliedsbeitrag für die kommenden Jahre auf 10 Euro angehoben wird.

Es gibt einen Vereinsaustritt und vier neue Jungimker. Pichler Christopher, Renzhammer Markus, Feuerabend Michael und Scharnagl Annemarie.

Anschließend wird über die gesetzliche Verpflichtung zur Anmeldung und laufenden Wartung der Bienenbestände im Veterinärinformationssystem (VIS) diskutiert. Diese Vorgabe stößt vor allem bei Imkern älteren Semesters auf Ablehnung. Der Bienenzuchtverein Maria Elend bietet seinen Mitgliedern die Unterstützung bei der Dateneingabe im neuen VIS-System an.

Am 21.05.2017 findet die offizielle Eröffnungsfeier der Belegstelle auf der Maria Elender Alm statt. Unser Obmann Stellvertreter und Zuchtwart Drolle Walter lädt zu diesem Anlass alle Vereinsmitglieder sowie Vertreter der Jägerschaft und der Bauern zur gemeinsamen Feier ein.

Die Veranstaltung wird nicht nur wegen des perfekten Wetters, sondern auch wegen der wunderschönen Kulisse auf der Maria Elender Alm und der ausgezeichneten Verpflegung ein voller Erfolg. 

 

2017 verstirbt der Kassier, Truppe Karl aus Frießnitz sowie Lesiak Ludwig aus Schlatten. Der Bienenzuchtverein hat somit den Verlust von zwei Freunden, erfahrenen Imkern und langjährigen Vereinsmitgliedern zu beklagen. 

Als interimistischer Kassier wird Mayer Jürgen bestellt.

Am 04.02.2018 findet die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus Matschnig statt. Es erscheinen bis auf eine Ausnahme alle Vereinsmitglieder. Als Gemeindevertreter nimmt Baumgartner Franz an der Sitzung teil.

Der Obmann Olipitz Andreas berichtet über das Vereinsjahr 2017. Wesentliche Punkte waren:

-Jungimkerförderung (Verein stellt ein kostenloses Bienenvolk plus Bienenbehausung und Unterstützung eines Imkerpaten für ein Jahr zur Verfügung)
-Eröffnungsfeier auf der Belegstelle Maria Elend

-regelmäßige Imkerstammtische 

Der Obmann gibt zu bedenken, dass der Trend zu Monokulturen in der Agrarwirtschaft, die Biodiversität einschränkt und somit den Lebensraum der Biene gefährdet.

Der Kassier Mayer Jürgen berichtet über die Einnahmen und Ausgaben des letzten Jahres. Der Kassastand wurde vom Kassaprüfer Glantschnig Josef geprüft. Der Kassier und Vorstand wird einstimmig entlastet.

Baumgartner Franz berichtet, dass der Gemeinde die Wichtigkeit der Imkerei bewusst ist und Förderanträge stets einstimmig unterstützt werden. Da er selbst eine biologische Landwirtschaft betreibt, ist ihm die Problematik der Monokulturen bekannt. Er betreibt jedoch bienenfördernde Initiativen wie z.B. eine spätere Maht und die Verwendung spezieller Einsaaten von Bienenweiden mit Sonnenblumen. Letztere Maßnahme erwies sich jedoch als ungeeignet, da die Felder im Herbst unansehnlich wurden und das Heu wegen den spät blühenden Sonnenblumen nicht vom Acker abtransportiert werden konnte und dadurch die Bedingungen für ein mehrjähriges Aufkommen des verhältnismäßig teuren Saatgutes nicht gegeben waren.

Beschlüsse:

Für die Amtsperiode 2018 bis 2021 werden folgende Positionen besetzt:

Obmann: Olipitz Andreas
Obmann Stv.: Pichler Christopher
Kassier: Mayer Jürgen
Kassier Stv.: Feuerabend Michael
Schriftführer: Pichler Christopher
Schriftführer Stv.: Egartner Alois
Zuchtwart: Drolle Walter
Gesundheitswart: Dr. Meyer Wolfgang
Jugend- und Nachwuchsreferent: Drolle Walter
Rechnungsprüfer: Glantschnig Josef, Dr. Meyer Wolfgang

 

Es erfolgt eine Statutenänderung: Funktionärsbezeichnungen werden geschlechtsspezifische angepasst, der Funktionärsposten "Ameisenwart" wird gestrichen.

 

Der Zuchtwart Drolle Walter fasst die wesentlichen Aspekte der Königinnenzucht zusammen. Sein Hauptziel bei der Bienenzucht ist es, die Charaktermerkmale der ursprünglichen Kärntner Carnica Biene nachzuziehen. Der Fokus wird dabei auf Sanftmut und Sammeltrieb der Völker gelegt.

 

Pichler Christopher stellt das neue Vereinslogo und die Homepage www.bzv-mariaelend.at sowie den Facebook Auftritt des Bienenzuchtvereins Maria Elend vor und weist auf die zukünftigen Möglichkeiten und Vorteile einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit über digitale Medien hin. Auch für die Zusammenarbeit mit Sponsoren bietet die Homepage eine sehr wertvolle Plattform.
Über die Homepage wird zukünftig auch jedem Mitglied eine Möglichkeit geboten werden, sich über eine persönliche Visitenkarte vorzustellen, die individuell mit Fotos, Kontaktadresse, Textwidmung- und Produktpräsentation ausgestattet werden kann.
Im Zuge der Datensammlung für den Internetauftritt wurde überdies die Vereinschronik von 1906 bis 2017 gesammelt und digitalisiert sowie die Kontaktadressen aller Mitglieder recherchiert und zentral zugänglich gemacht. Dies stellt für den Verein einen enormen Mehrwert dar und stärkt zudem das Gemeinschafts- und Vereinszugehörigkeitsgefühl der Mitglieder.
Die neue Homepage wurde von den anwesenden Mitgliedern sehr positiv angenommen.

Der Obmann informiert über die geplanten Aktionen des kommenden Jahres. Die wesentlichen Punkte sind ein Imkertreffen bei der Belegstelle auf der Maria Elender Alm im Juni und die Austragung einer Feier zum Anlass des 110-Jahre Bestandsjubiläums des Vereins im August. Er bittet überdies um rege Teilnahme an den geplanten Imker-Stammtischen. Es gibt keinen Vereinsaustritt, dafür drei neue Eintritte -Dr. Meyer Wolfgang, Oitzl Anton und Sitter Jürgen.

 

Die Sitzung findet in sehr kameradschaftlichem Rahmen statt. Anschließend werden alle Anwesenden vom Bienenzuchtverein Maria Elend auf ein gemeinsames Mittagessen inkl. Getränk eingeladen.

Am 12.02.2018 besuchen die Funktionäre Drolle Walter, Mayer Jürgen und Pichler Christopher die Vorbesprechung zum St. Jakober Osterbasar, der dieses Jahr am Freitag den 23.03.2018 und Samstag den 24.03.2018 zum dritten Mal unter der Leitung vom zweiten Vizebürgermeister Inzko Franz stattfinden wird.

Dem Bienenzuchtverein Maria Elend wird im Rahmen von sehr konstruktiven Vorbesprechung die Gelegenheit angeboten, sich bei der Veranstaltung mittels eigenem Verkaufsstand zu präsentieren. Auch weitere zukünftige Zusammenarbeitsprojekte mit und Unterstützungen durch die Gemeinde St. Jakob sind vorstellbar.

Am 23. und 24.03.2018 nimmt der Bienenzuchtverein Maria Elend zum ersten Mal am St. Jakober Ostermarkt teil. Neben Honig und Wachskerzen wurden auch selbst gebackene Süßspeisen, Kaffee und kühle Getränke auf Basis freiwilliger Spenden angeboten. Da die "weiße Imkerhütte" an beiden Veranstaltungstagen sehr gut besucht war, ist auch die Teilnahme am diesjährigen St. Jakober Adventsmarkt vorstellbar. Ein großes Danke ergeht an dieser Stelle an die Initiatoren Olipitz Andreas, Pichler Christopher, Drolle Walter, Mayer Jürgen, sowie an die fleißigen Helfer Drolle Daniela, Mayer Marlies, Pichler Valerija und natürlich an unsere jungen Nachwuchsimker für ihre tatkräftige Unterstützung.

Am 21.05.2018 ist die DSG Maria Elend zu Gast bei unserer Belegstelle auf der Maria Elender Alm. Unser Zuchtwart Walter Drolle nimmt die wissbegierigen Besucher herzlich in Empfang und präsentiert sowohl die 2017 neu eröffnete Belegstelle als auch die Vätervölker zur Königinnenzucht. Alle Teilnehmer sind durchwegs begeistert. 

Am 01.07.2018 findet das diesjährige Vereinstreffen des Bienenzuchtvereins Maria Elend auf der Belegstelle Maria Elender Alm statt. Darüber hinaus findet auch die erste geführte Wanderung zur Alm statt, die von der Marktgemeinde St. Jakob organisiert worden ist. Nach einer Präsentation über die Carnica Biene und unserer Zuchtarbeit konnte der Tag bei wunderschönem Wetter mit Gegrilltem und kühlen Getränken ausklingen.

Am 03.08.2018 wurde die 1. Ehrenmitgliedschaft im Bienenzuchtverein Maria Elend an unseren Sponsor Lia Meyer vergeben. Der Bienenzuchtverein Maria Elend bedankt sich an dieser Stelle nochmal recht herzlich für die finanzielle Unterstützung unserer Vereinsziele!

 

Am 18.08.2018 fand das 110-Jahre Jubiläumsfest des Bienenzuchtvereins Maria Elend bei der "Radlerrast" in St. Oswald statt. Der Einladung gefolgt ist nicht nur der Bürgermeister der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental, Hr. Reg.Rat Heinrich Kattnig, sondern auch viele Imkerkollegen aus Bienenzuchtvereinen der Region Rosental.

 

Bei Speis und Trank auf Basis von freiwilligen Spenden konnte unter dem Motto "Gemeinsames vor Trennendem" angeregt über imkerliche Herausforderungen und Zukunftspläne diskutiert werden. Musikalisch untermalen wurde das Rahmenprogramm durch die "Schlattner PB". Auf der Tagesordnung stand nicht nur die Vorstellung des Bienenzuchtvereins Maria Elend, sondern auch die Verlosung toller Sachpreise im Rahmen einer großen Tombola. Für die angereisten Fachkollegen wurde eigens ein Schätzspiel mit Imkereipreisen organisiert. 

 

Bei wunderschöner Kulisse und perfektem Wetter wurde nicht nur ausgiebig gefeiert, sondern es konnten auch Weichen für die Zukunft gestellt und Freundschaften geknüpft werden. 

 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, was nur durch das Engagement der vielen freiwilligen Helfer und Sponsoren möglich geworden ist.

 

Am 16.09.2018 fand der "Kräutertag mit Vorträgen & Herbstmarktl", organisiert durch den Verein FNL (Freunde naturvergemäßer Lebensweise), bei freiem Eintritt in der Keltenwelt bei Frög statt. Auch Vertreter des Bienenzuchtvereins Maria Elend (Olipitz Andreas und Pichler Christopher) waren anwesend und lieferten wertvolle Inputs zu den Themenschwerpunkten Bienenzucht, Pflanzenvielfalt und Menschenwohl.

Am 30.11. und 01.12.2018 nahm der Bienenzuchtverein Maria Elend zum ersten Mal am St. Jakober Advent teil. Neben Honig und Wachskerzen wurden selbst gebackene Süßspeisen, Kaffee und wärmende Getränke auf Basis freiwilliger Spenden angeboten. Die "weiße Imkerhütte" ist an beiden Veranstaltungstagen sehr gut besucht. Der Adventsbasar rundet das Jahresprogramm des Bienenzuchtvereins ab und bestätigt somit ein weiteres Mal den neuen offenen und aktiven Vereinskurs.

Am 03.02.2019 fand für die Mitglieder des Bienenzuchtvereins Maria Elend eine Hygieneschulung statt. Die Schulung wurde durch den Imkermeister und Wanderlehrer Karl Sakl vom Freien Wanderlehrerverband für Bienen und Imkerei in Kärnten durchgeführt. Wir bedanken uns herzlich für die fachkundigen Einblicke ins ebenso wichtige wie sensible Thema der Lebensmittelhygiene!

Am 24.02.2019 fand die ordentliche Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Treffpunkt" in St. Jakob statt. Anwesend waren 19 der zu diesem Zeitpunkt 29 Mitglieder, sowie die beiden Gemeindevertreter, Bgm. Reg. Rat. Heinrich Kattnig und der Agrarreferent Franz Baumgartner.

 

Tagesordnung:

  • Begrüßung durch den Obmann
  • Jahresbericht 2018  
  • Ansprache Bürgermeister 
  • Bericht des Kassiers
  • Abstimmung Entlastung des Kassiers und des Vorstands
  • Bericht des Zuchtwarts
  • Abstimmung Ankauf Bienenkönigin Züchter Putz
  • Abstimmung Erhöhung Mitgliedsbeitrag 25 Euro
  • Abstimmung Obmann-Wechsel Drolle W./Olipitz A.
  • Präsentation Varroabehandlungskonzept
  • Präsentation Vereinshomepage www.bzv-mariaelend.at
  • Präsentation Webauftritt im Facebook
  • Projektvorstellung "Biodiversität Rosental"
  • Ansprache Agrarreferent
  • Ehrung Olipitz A. und Ressmann E. für 20 und 10 Jahre Vereinstreue
  • Info über aktuelle Situation K-BWG 
  • Info zum Ausflug am 16. März zur Imkermesse Celije Slowenien
  • Vorausblick 2019  

Details zu den Tagesordnungspunkten siehe Protokoll Jahreshauptversammlung 2019 im Mitgliederbereich.

Die Jahreshauptversammlung verläuft in äußerst kollegialem Rahmen und wurde nach dem offiziellen Teil mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet.